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WEC Spa: Porsche will GTE-Pro-Tabellenführung verteidigen.
25.04.2014 Stuttgart. Nach dem Doppelsieg beim Saisonauftakt in Silverstone startet das Porsche Team Manthey am 3. Mai als Tabellenführer der Klasse GTE-Pro zum Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Auf dem Traditionskurs in den Ardennen mit seiner legendären Kurve „Eau Rouge“ setzt es zwei Porsche 911 RSR ein. Das zweite Saisonrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gilt als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans am 14./15. Juni.

Die Porsche-Fahrer
Für das Porsche Team Manthey sind vier Werksfahrer mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Pro im Einsatz: Marco Holzer (Lochau) und Frédéric Makowiecki (Frankreich), die Sieger des Saisonauftakts in Silverstone, teilen sich den 911 RSR mit der Startnummer 92. Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) fahren das Schwesterauto mit der Nummer 91. Richard Lietz (Österreich) und Nick Tandy (Großbritannien), die das Porsche Team Manthey beim Doppelsieg in Silverstone verstärkt hatten, starten zeitgleich beim Rennen der Tudor United SportsCar Championship in Laguna Seca/USA. In der Klasse GTE-Am wechselt sich Porsche-Junior Klaus Bachler (Österreich) im 911 RSR des Kundenteams Proton Competition mit Christian Ried (Schönebürg) und Khaled Al Qubaisi (Abu Dhabi) ab.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Seine Rennpremiere feierte der 470 PS starke Erfolgsrenner aus Weissach 2013 und holte bei seinem ersten Start bei den 24 Stunden von Le Mans einen grandiosen Doppelsieg. In der Saison 2014, für die er in vielen Bereichen weiter verbessert wurde, gewann er vor Silverstone bereits die Langstreckenklassiker in Daytona und Sebring. Das WEC Endurance Committee hat in dieser Woche beschlossen, im Rahmen der Balance-of-Performance-Regelung das Fahrzeuggewicht der 911 RSR sowohl in der Klasse GTE-Pro als auch in der Klasse GTE-Am um 25 Kilogramm zu erhöhen.

Die Zeiten
Das Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps startet am Samstag, 3. Mai, um 14.30 Uhr. Eurosport zeigt ab 18.30 Uhr die letzten zwei Rennstunden live.

Stimmen vor dem Rennen
Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Nach dem erfolgreichen Start in USA mit Siegen bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring ist der 911 RSR in Silverstone mit einem Doppelsieg in die WEC-Saison gestartet. Das hat natürlich die ganze Mannschaft noch einmal besonders motiviert, die Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans, den absoluten Saisonhöhepunkt, mit vollem Einsatz voran zu treiben. Für den Erfolg wurden wir jetzt allerdings sehr hart bestraft. Die 911 RSR müssen ab Spa mit einem um 25 Kilogramm höheren Gewicht an den Start gehen. Unsere Fahrer und das Team haben aber bewiesen, dass sie auf wechselnde Bedingungen schnell und mit der richtigen Strategie reagieren können.“
Jörg Bergmeister (# 91): „Ich freue mich auf Spa. Das ist eine klassische Rennstrecke mit vielen schnellen Ecken, die einem als Fahrer alles abverlangt. Wir werden natürlich versuchen, dort weiterzumachen, wo wir in Silverstone aufgehört haben. So wie wir uns dort beim Saisonauftakt präsentiert haben, spricht nichts dagegen, dass wir auch in Spa erfolgreich sein werden.“
Patrick Pilet (# 91): „Für mich ist Spa eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Ein Problem ist manchmal das wechselhafte Wetter in den Ardennen. Wenn es am einen Ende der Strecke noch trocken ist, kann es am anderen schon anfangen zu regnen. In Spa muss man hinter jeder Kurve mit einer Überraschung rechnen. Doch das macht es nur noch interessanter.“
Marco Holzer (#92): „Spa ist eine meiner Lieblingsstrecken, eine tolle Herausforderung für jeden Rennfahrer. Ich freue mich auf mein erstes Rennen dort mit dem 911 RSR. Silverstone war für uns ein Saisonstart, wie er besser nicht hätte sein können. Wir haben dort sehr viel gelernt, vor allem auch über unsere Reifen. Unser Ziel in Spa ist es natürlich, unsere Tabellenführung zu verteidigen.“
Frédéric Makowiecki (#92): „Gleich mein erstes Rennen als Porsche-Werksfahrer zu gewinnen, war ein Traum. Alles hat gepasst, auf der Strecke und an der Box. Ich fühlte mich im Porsche Team Manthey von Anfang an wohl. Wir sind wie eine Familie. Das ist genau das Umfeld, das ich brauche, um meine beste Leistung abrufen zu können. In Silverstone würde ich gerne weiter träumen.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR und 911 GT3 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.


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